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Horst Lichter - Sushi ist auch keine Lösung

Ganz Deutschland befindet sich im Kochwahn, ein teurer Herd hat mittlerweile mehr Prestige als ein neues Auto. Ganz Deutschland? Nicht ganz! Denn mitten im Rheinland, im kleinen Ort Rommerskirchen, sitzt ein Mann und sagt: „NEIN!“. Kochen soll nicht „in“ sein, sondern lecker! Horst Lichter nimmt in seiner liebenswert charmanten Art kein Blatt vor den Mund und sagt es, wie es ist: Früher passten alle gängigen Gewürze in eine Gewürztrommel, heute sind die Gewürzregale im Supermarkt so groß, dass man die Erdkrümmung sieht. Heute kochst du mit Sachen, die früher in den Schweineeimer kamen - und dann auch noch Sushi … Für einen Mann, für den alles Fleisch unter 400 Gramm Carpaccio ist, ist Sushi die ultimative Beleidigung - und vor allem: Wofür braucht eine Sushibar einen Herd?

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  • Horst Lichter

    Horst Lichter

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Ganz Deutschland befindet sich im Kochwahn, ein teurer Herd hat mittlerweile mehr Prestige als ein neues Auto. Ganz Deutschland? Nicht ganz! Denn mitten im Rheinland, im kleinen Ort Rommerskirchen, sitzt ein Mann und sagt: „NEIN!“. Kochen soll nicht „in“ sein, sondern lecker! Horst Lichter nimmt in seiner liebenswert charmanten Art kein Blatt vor den Mund und sagt es, wie es ist: Früher passten alle gängigen Gewürze in eine Gewürztrommel, heute sind die Gewürzregale im Supermarkt so groß, dass man die Erdkrümmung sieht. Heute kochst du mit Sachen, die früher in den Schweineeimer kamen - und dann auch noch Sushi … Für einen Mann, für den alles Fleisch unter 400 Gramm Carpaccio ist, ist Sushi die ultimative Beleidigung - und vor allem: Wofür braucht eine Sushibar einen Herd?

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Move

Eleven moving dates, eight friends: Philipp, Wiebke, Jessica, Maria, Swantje, Michael, Thomas, Dina – all in their twenties and mutually lonesome. And always searching: For a new city, a new job, an own apartment, a new, or even an old love. The search is never-ending, and so they repeatedly find themselves at a ritual gathering: someone moving. Boxes are shifted from one side of Berlin to the other, or the length and breadth of Germany, from one abode to the next as one life is exchanged for another. In 3 ZIMMER/KÜCHE/BAD, director Dietrich Brüggemann portrays existences in which relationships, social networks and backdrops are in a constant state of flux; where best friends are the only, and therefore the most valuable constant. Humorous sketches of the self-conception of a generation for whom moving has become the symbol of a life on the go.

Move

6.4 2012